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Journalismus von Holger EliasPolitik · Gesellschaft · Kultur · Sport
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Meinung

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107 Beiträge

Neueste zuerst · Seite 10 von 11

Attentat auf Trump: Die USA am Scheideweg

Die politische Landschaft der USA wurde am vergangenen Wochenende erneut von einem dramatischen Ereignis erschüttert: Ein Attentat auf den ehemaligen Präsidenten Donald Trump während einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania. Ein 20-jähriger Mann eröffnete das Feuer auf Trump und traf ihn an seinem oberen rechten Ohr. Obwohl Trump nicht schwer verletzt wurde, forderte der Vorfall ein Menschenleben und hinterließ zwei weitere Personen verletzt. In den turbulenten Tagen danach riefen sowohl Trump als auch der amtierende Präsident Joe Biden zur Einheit und zur Beruhigung der politischen Spannungen auf. Doch diese Appelle stehen im Schatten einer tief gespaltenen Nation, die sich im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen am 5. November weiter polarisiert.

Meinung · Holger Elias · 15.07.2024

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Retter der Nation oder Architekten der Polarisierung?

Es war einmal, in einem Land nicht so weit von hier, wo das Ethos des deutschen Qualitätsjournalismus einst hochgehalten wurde wie ein Leuchtturm in stürmischen Zeiten. Doch wie die legendäre Titanic, die ihren unsinkbaren Anspruch gegen den unbarmherzigen Eisberg verlor, scheint auch das deutsche Leitmedium in den unruhigen Gewässern der Gegenwart an Fahrt zu verlieren. Heute sind Schlagzeilen genauso vergänglich wie das Vertrauen der Leser – und wir fragen uns: Sind unsere Medien die letzten Bastionen der Wahrheit oder nur noch ein weiteres Instrument der gesellschaftlichen Spaltung?

Meinung · Holger Elias · 12.07.2024

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“Wow!” – über die Schwafelei von Lanz und Precht

Es ist schon ein bemerkenswertes Schauspiel, das Markus Lanz und Richard David Precht in ihrem Podcast bieten. Zwei selbsternannte Intellektuelle, die sich in ihrem Elfenbeinturm der öffentlich-rechtlichen Medien gemütlich eingerichtet haben, finden immer wieder neue Wege, um durch ihre vermeintliche Weisheit zu beeindrucken. Ihr neuester Coup? Einen Profifußballer wie Toni Kroos in die Schlagzeilen-Ecke drängen und sich dabei auch noch diebisch darüber freuen.

Meinung · Holger Elias · 10.07.2024

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Politik

Die Aktualität von Mühsams Werk heute

Erich Mühsams Werk "Befreiung der Gesellschaft vom Staat" aus dem Jahr 1932 ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den kommunistischen Anarchismus und eine radikale Kritik an den zentralistischen und autoritären Strukturen des Staates und des Kapitalismus. Doch welche Relevanz hat dieses Werk in der heutigen Zeit, in einer Welt, die sich in vielerlei Hinsicht drastisch von derjenigen unterscheidet, in der Mühsam lebte und schrieb? Können seine Theorien und Ideen in der modernen kapitalistischen Gesellschaft noch weitergedacht werden? Dieser Essay untersucht die Aktualität von Mühsams Werk und reflektiert über seine potenzielle Anwendung auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.

Meinung · Holger Elias · 26.06.2024

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Politik

Mühsam und die “Befreiung der Gesellschaft vom Staat”

Erich Mühsams Werk "Befreiung der Gesellschaft vom Staat" stellt eine tiefgründige und leidenschaftliche Kritik am staatlichen System und dem Kapitalismus dar. Der kommunistische Anarchist plädiert für eine Gesellschaft, die frei von zentraler Autorität und staatlicher Kontrolle ist, in der individuelle Freiheit und Selbstverantwortung im Vordergrund stehen. In einer Zeit, in der die politische Landschaft Deutschlands von Umbrüchen und der drohenden Gefahr des Faschismus geprägt war, liefert Mühsam eine visionäre Alternative zu den bestehenden Machtstrukturen.

Meinung · Holger Elias · 26.06.2024

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Politik

Zwischen Pest und Cholera: Mühsams Wahlkritik und Thüringen

Erich Mühsams "Humbug der Wahlen" ist ein aufrüttelnder Text, der die Illusionen des parlamentarischen Systems entlarvt. Angesichts der Landtagswahlen in Thüringen erinnert er uns daran, dass echte Veränderung nicht durch die Wahl zwischen "Pest und Cholera" erreicht wird, sondern durch die radikale Infragestellung und Umgestaltung des gesamten Systems. Für ein politisch interessiertes Publikum bietet Mühsams Kritik eine wertvolle Perspektive, um die Grenzen des parlamentarischen Systems zu erkennen und nach neuen Wegen der politischen Partizipation und sozialen Transformation zu suchen.

Meinung · Holger Elias · 26.06.2024

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Politik

Sich fügen heißt lügen: Erinnerungen an Erich Mühsam

Erich Mühsam wurde vor 90 Jahren, in der Nacht zum 10. Juli 1934, im KZ Oranienburg durch die SS hingerichtet. Sein Tod wurde im nationalsozialistischen Deutschland als "Selbstmord" ausgegeben, doch die Wahrheit war ein grausamer Mord. Mühsam, der für eine freie und herrschaftslose Gesellschaft kämpfte, wurde zu einem der ersten prominenten Opfer des NS-Regimes. Seine Ermordung lenkte international den Blick auf den Terror der Nazis, blieb jedoch folgenlos. Mühsam war ein Kämpfer für die Unterdrückten, Leidenden und Enterbten. Seine schneidende Schärfe und sein Humor machten ihn zum Anwalt der Menschlichkeit. "Sich fügen heißt lügen" – dieser Satz spiegelt seinen Geist wider. Er trat für eine Gesellschaft brüderlicher Menschen ein, deren Wirtschaftsbund Sozialismus heißt, und definierte Anarchie als Herrschaftslosigkeit.

Meinung · Holger Elias · 26.06.2024

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Politik

Öffentlichkeit und Kritik: Perspektiven für die digitale Ära

Der wissenschaftliche Aufsatz »Between (Conceptual) Crisis and Critique: Reclaiming the Critical Epistemic Value of Publicness« von Slavko Splichal, veröffentlicht in der Zeitschrift Critical Sociology (Vol. 50, 2024), widmet sich der Untersuchung der epistemischen Bedeutung von Öffentlichkeit und öffentlicher Meinung im digitalen Zeitalter. Splichal, Professor an der Universität Ljubljana, greift in seinem Werk tief in die theoretischen und historischen Wurzeln dieser Konzepte ein und setzt sich kritisch mit deren Entwicklung und aktuellen Herausforderungen auseinander.

Meinung · Holger Elias · 22.06.2024

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Politik

Lea Ypi: Freiheit und Moral im Sozialismus

In einem Interview mit dem Sender »Deutschlandfunk Kultur« spricht die politische Philosophin und Publizistin Lea Ypi über die Idee des »moralischen Sozialismus«, ein Konzept, das sie im Rahmen ihrer diesjährigen »Benjamin Lectures« (19. bis 21.6.24) in Berlin vorstellt. Ypi, bekannt für ihre Werke und Vorträge, verbindet Aufklärung und Marxismus und plädiert für eine tiefgreifende moralische Reform des Sozialismus.

Meinung · Holger Elias · 19.06.2024

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